Basenkur: So entsäuern Sie Ihren Körper

Mit basischem Badesalz lässt sich der Körper von außen entsäuern. Im folgenden stellen wir sechs Anwendungsvarianten vor.

  • 1. Mit einem basischen Vollbad den gesamten Körper entsäuern

 Für die normale Badewanne mit zirka 180 Litern Wasser reichen drei bis vier Esslöffel basisches Badesalz. Der Tipp des Basenexperten Peter Jentschura: Erst dann einstreuen, wenn die Badewanne vollgelaufen ist, ansonsten kann das Salz verklumpen. Und weiter: „Baden Sie bei Körpertemperatur oder 0,5°C darunter.“ Denn dann, so Peter Jentschura, können die Körperprozesse optimal ablaufen. Er empfiehlt lange Badezeiten von mindestens einer Stunde, wie sie zum Beispiel in Japan oder Mexiko noch heute üblich sind. Zwischendurch können dann mit einer Körperbürste Arme, Beine, Oberschenkel etc. Richtung Herzen massiert werden, um das Entsäuern zu unterstützen. Nach dem Baden nur abtrocknen, nicht duschen.

  • 2. Entsäuern über die Füße

 Pro Fußbad reicht ein Ess­löffel basisches Bade­salz. Die Wassertemperatur sollte wie beim Vollbad Körpertemperatur haben. Peter Jentschura: „Bei gesunden Füßen ohne Krampfadern kann sie auch etwas höher“ sein. Seine Empfehlung zu Fußbädern: „Je länger und je öfter desto besser.“ 30 Minuten sind das Minimum. Unser Tipp: Nehmen Sie ein Fußbad, wenn Sie Zeitung lesen oder fernsehen.

  • 3. Basische Strümpfe bei geschwollenen Füßen

 Auch so lässt sich der Körper über die Füße entsäuern und so machte es schon Sebastian Kneipp: Um das Immunsystem zu stärken, ließ er viele Patienten über Nacht feuchte Strümpfe tragen. Wenn das Wasser jetzt noch mit basischem Badesalz angereichert wird (1 Esslöffel auf 1 Liter warmes Wasser), können auch Ausscheidungsprozesse über die Haut beschleunigt werden. Peter Jentschura empfiehlt basische Strümpfe z. B. bei geschwollenen Füßen aber auch Fußpilz. Bewährt hätten sie sich auch bei Schlafstörungen, Krampfadern und Durchblutungsstörungen. Anwendung: Baumwoll- oder Leinensocken werden im warmen Wasser getränkt, fest ausgewrungen und angezogen. Darüber kommen dicke Wollsocken, denn frieren dürfen Sie nicht.

  • 4. Schöne Haut mit basischem Peeling

 Nach dem Duschen reiben Sie sich mit basischem Badesalz ein. Sie können Ihre bloße Hand nehmen oder einen Waschlappen. Lassen Sie das Salz trocknen und wischen Sie dann die grobkörnigen Reste auf der Haut mit einem trockenen Tuch ab. Das Ergebnis: Ihre Haut fühlt sich so an, als seien Sie gerade dem Meer entstiegen und hätten das Wasser an der frischen Luft verdunsten lassen.

  • 5. Mit basischen Körperwickeln gezielt Gelenke entsäuern

Basische Körperwickel lindern eine Vielzahl von Beschwerden. Sie können auf Gelenke, Organe oder andere Teile des Körpers gelegt werden. Man nimmt zum Beispiel ein Leinentuch und tränkt es mit basischem Badesalzwasser (1 Esslöffel auf 1 Liter warmes Wasser). Peter Jentschura: „Die Wirkung derartiger basischer Wickel liegt in ihrer Alkalität, also in den basischen Werten von ca. ph 8 bis pH 8,5. Diese ziehen mittels Konzentrationsgefälle Säuren, Gifte und Schadstoffe aus der betroffenen Körperregion.

  • 6. Entsäuern Sie Ihre Gesichtshaut

 Basenexperte Peter Jentschura empfiehlt einmal oder zweimal pro Woche basische und entsäuernde Masken. „Dazu gibt es fertige Vliesmasken, die in Lauge gelegt, dann ausgedrückt und aufgelegt werden.“ Gerade trockene Haut profitiert von einer solchen Behandlung: „Durch die Alkalität werden sowohl die Schweiß- als auch die Talgdrüsen zur Ausscheidung von Säuren und Schadstoffen angeregt“, so Peter Jentschura.
 

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