Brot – Basisch oder sauer?

Baguette 3,68
Brötchen mit Rosinen 2,34
Brötchen-Roggenbrötchen 2,57
Graubrot 2,80
Knäckebrot 5,32
Knäckebrot (Weizenschrot) 6,07
Mais-Fladenbrot 5,90
Pumpernickel 3,98

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Sechskornbrot 4,52
Vollkornbrötchen mit Kleie 6,01
Vollkornbrötchen mit Soja 5,03
Vollkornbrote 3,98
Weißbrot-Toastbrot 4,16

 

→nächste Tabelle

Erläuterung: Säuren und Basen müssen im Organismus immer in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden sein. Wenn auf Dauer die Säuren überwiegen, dann wird der Organismus schleichend krank. Die Folgen können neben Energielosigkeit, Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Nierensteine auch Osteoporose, Gicht, Muskelverhärtungen, Cellulite, Migräne, Pilzerkrankungen, Arthrose etc. sein. Allergien werden ebenfalls mit einem übersäuerten Organismus in Verbindung gebracht.

Wer überwiegend säurebildende Lebensmittel isst sorgt dafür, dass sein Organismus langsam verschlackt beziehungsweise übersäuert, denn täglich sollten nur so viele Säuren im Organismus entstehen, wie auch ausgeschieden werden können. Für das leicht basische Blut sind kleine Mengen an Säuren kein Problem. Größere Mengen müssen u.a. durch basisch wirkende Mineralien wie Kalium, Kalzium und Magnesium neutralisiert werden. Wenn diese Mineralien in nicht ausreichenden Mengen vorhanden sind, werden die überschüssigen Säuren im Bindegewebe zwischengelagert. Anders kann der Körper den Säureüberschuss („Schlacken“) nicht bewältigen.

In dieser Tabelle sehen Sie, ob Nahrungsmittel im Körper basisch oder sauer wirken. Blau heißt sauer; schwarz (mit Minuszeichen) steht für basisch. Je höher der Wert (ohne Vorzeichen), desto stärker ist die Wirkung auf den Organismus. Das Verhältnis von basen- zu säurebildenden Nahrungsmitteln sollte bei 80 zu 20 liegen. Nur basisch wirkende Lebensmittel zu essen, ist also falsch. Die Zahlen in der Tabelle beziehen sich immer auf 100 Gramm des angegebenen Lebensmittels. Eine geringere Menge bedeutet somit auch eine geringere Wirkung auf den Organismus.

Eine Bitte: Machen Sie sich nicht von Zahlen abhängig. Die Tabelle soll eine Orientierungshilfe bei der Nahrungsmittelauswahl sein und Ihre Ernährungsumstellung erleichtern. Den errechneten Werten liegen die Forschungsergebnisse von Prof. Thomas Remer u.a. zugrunde. Alle Zahlen nach bestem Wissen aber ohne Gewähr.

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