Die besten Mittel und Tipps gegen Mückenstiche

Da kann der Winter noch so lang und kalt gewesen sein – Mücken und andere Fluginsekten sind in jedem Jahr regelrechte Spaßverderber. Sie können uns bis in den Wahnsinn treiben und die Haut mit Einstichstellen übersäen. Gottlob gibt es allerlei Abwehrmöglichkeiten. Lesen Sie unsere besten Mittel und Tipps gegen Mückenstiche.

  1. Trotz der vielen im Handel erhältlichen chemischen Mückenmittel – in vielen Fällen braucht man seine Haut gar nicht einzu­schmieren. Einzelne Mücken kann man vertreiben – mit der Hand.
  2. Oder man versucht es mit Lampenöldämpfen (zum Beispiel Citronella-Öl) und speziellen Duftkerzen, wenn man sich abends im Freien aufhält. Deren Wirkung ist aber meistens leider nicht sehr überzeugend.
  3. Wer Nachts seine Ruhe vor Mücken haben will, sollte es mit Fenstergittern aus Gaze probieren. Die gibt es preiswert im Handel und sie erfordern nur etwas handwerkliches Geschick beim Befes­tigen mit Klebeband am Fensterrahmen. In mückenreichen Gegenden sollte man Kinderbetten zusätzlich mit Bettnetzen schützen.
  4. Ziemliche Geldverschwendung sind elektronische Summer. Wissen­schaftliche Beweise, dass die für das menschliche Ohr nicht hörbaren Töne Mücken vom Stechen abhalten, gibt es nicht.
  5. Biozidverdampfer verbreiten Insektizide, die als Kontakt- und Nervengift auf Mücken tödlich wirken. Bei Menschen können die Dämpfe Atemwege, Haut, Schleimhäute und Augen reizen.
  6. Wenn man trotzdem einmal gestochen wurde, lindern kühlende Mückenstifte, Gels und Pflaster die Schmerzen.
  7. Als recht wirksam erweisen sich Geräte, die mit Hitze dem Mückenstich seinen Juckreiz nehmen. Die sogenannten Insektenstichheiler funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip: Die Einstichstelle, die auch schon angeschwollen sein kann, wird mit der ca. 50 Grad heißen Metallspitze der batteriebetriebenen Geräte für einige Sekunden berührt: der von der Mücke injizierte Eiweißstoff gerinnt und wird unwirksam, der Juckreiz lässt nach. Tests ergaben, dass ca. dreiviertel aller Versuchsteilnehmer eine sofortige Besserung nach der Wärmebehandlung verspürten, bei über der Hälfte aller Testpersonen war der Insektenstich (es müssen nicht nur Mückenstiche sein) nach 24 Stunden völlig abgeklungen.
  8. Wem normale Textilien (lange Hose, Hemden mit langen Ärmeln) nicht reichen, kann sie auch mit sogenannten Kontaktgiften (z.B. Permethrin) behandeln. Kleidungsstücke oder auch Mücken-Netze werden mit dem Kontaktinsektizid gewaschen. Insekten überleben eine Berührung nicht (ebenso wenig Zecken und Flöhe). Für Menschen soll das Kontaktgift unschädlich sein; gelegentlich werden Hautreizungen beobachtet.
  9. Richtig sicher wird der Schutz vor Mücken dann, wenn die Haut selbst mit Wirkstoffen eingerieben wird. Der Klassiker ist DEET (Diethyltoluamid). Das Mittel kam Anfang der 50er Jahre auf den Markt und kann es auch mit Mücken in Tropenregionen und nordischen Ländern aufnehmen. Nachteile: DEET wird auch über die Haut aufgenommen (mögliche Folgen: u.a. Hautreizungen; für Kinder nicht geeignet), greift bestimmte Plastiksorten an und setzt den Schutzfaktor von chemischen Sonnenschutzmitteln herab.
  10. Für mitteleuropäische Wetterverhältnisse reicht in der Regel der Wirkstoff Icaridin (Bayrepel). Er ist für Kinder ab zwei Jahren geeignet; aber auch bei diesem Mittel wird von Hautreizungen berichtet. Vorteil: Der Wirkstoff greift weder Kunststoffe noch Textilien an.
  11. Während die synthetischen Mückenschutzmittel bis zu 8 Stunden Sicherheit geben sollen, sind Pflanzenöle kürzer wirksam. In Handel erhältlich sind eine Vielzahl von Abwehrmitteln, die z. B. Bergamottöl, Zitronen-Eukalyptusöl oder Rosmarinöl enthalten. Bedenkenlos anwenden sollte man sie aufgrund des Allergie-Potentials aber auch nicht.
  12. Nicht bewiesen ist, dass Knoblauchkapseln oder in größeren Mengen gegessene Knoblauchzehen Mücken vertreiben – die Abwehr von Menschen funktioniert hingegen meist gut.

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