Die Farbe Blau: Was sie bedeutet, wie sie wirkt und heilt

Farben sind immer und überall präsent. Ob auf Verpackungen oder beim Kleiderkauf – sie spielen eine überragende Rolle, seit sie nicht mehr mühsam aus Früchten, Blüten oder Tierbestand­teilen erzeugt werden müssen. Lesen Sie, was die einzelnen Farben bedeuten und wie sie wirken. Auf dieser Seite geht es um die Farbe Blau.

Blau steht für Ruhe, Vertrauen, Pflichttreue, Schön­heit, Sehnsucht

Sie ist die Lieblings­farbe von Frauen und Männern: Mit 36 Prozent steht Blau bei Frauen ganz oben; bei Männern sind es sogar 40 Prozent. Blau steht für Ruhe, Vertrauen, Pflichttreue, Schön­heit und Sehnsucht.

Im Mittelalter war blaue Kleidung üblich. Die Farbe war nicht für bestimmte Stände reserviert. Und trotzdem gab es Unterschiede: Je leuchtender das Blau eines Kleides war, desto höher war der gesellschaftliche Status. Mit dem seltenen Indigo – einem sehr leuchtenden Blau – gefärbte Luxus­stoffe waren eine Seltenheit. Auch heute ist Blau die häufigste Farbe bei Arbeits­klei­dung.

Blau fördert die Erholung und senkt die Pulsfrequenz

Blau ist die Farbe für Entspannung, Ausgewo­genheit, Frieden und Gelassenheit. Wissen­schaftlich wurde es schon vor Jahren bestätigt: Blau besänftigt und beruhigt die Seele und fördert die Erholung. Blau hat auch schlafunterstützende Eigenschaften, denn Blau senkt die Pulsfrequenz. Blaulichtbestrahlungen werden erfolgreich bei nervösen Herz­be­schwer­den angewendet. Der Farbe sagt man auch fieberhemmende Wirkung nach.

Blau ist auch heute die beliebteste Kleiderfar­be. Blaue Kleidung wirkt unauffällig und passt immer. Und wenn die Haut einen bläulichen Hautunterton hat, dann sieht man in Farben mit einem hohen Blauanteil frisch und vorteilhaft aus.

Haben Adlige blaues Blut?

Übrigens: Haben Adlige blaues Blut in den Adern? Den spanischen Bauern jedenfalls schien es früher so.
Durch die Heiratsverbindungen mit nordeuropäischen Höfen waren die spanischen Adligen viel hellhäutiger als die nichtadligen Spanier. Und weil bei weißer Haut die blauen Adern durchscheinen, schienen sie mit blauem Blut gefüllt.

 

Blau in der Ernährung

In der Heidelbeere zum Beispiel sind in großen Mengen sogenannte Anthocyanidine enthalten, die als starke Antioxidationsmittel gelten. Diese sekundären Pflanzenstoffe hemmen Entzündungen und werden in der Krebsforschung eingesetzt. Seit langem gilt die Beere in der Naturheilkunde als geeignetes Mittel bei der Behandlung von Kreislaufproblemen sowie bestimmten Augenkrankheiten (diabetische Retinopathien, grüner und grauer Star).
 

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