Eine Kalorie ist eine Kalorie?

Ein Dogma fällt

Er ist einer der Kernsätze der modernen Ernährungswissenschaften. Und er lautet: Eine Kalorie ist eine Kalorie.

Das heißt: Ganz gleich, ob diese Kalorie in einer Möhre steckt oder in einer Schwarzwälder Kirschtorte, ob in einer Nudel al-dente oder Buttermilch – entscheidend bleibt der (mit aufwändigen Geräten gemessene) objekte Kaloriengehalt. Punkt.

Doch vieles spricht dafür, dass sich unser Körper nicht ganz an diesen Lehrsatz hält. Für ihn zählt zum Beispiel auch, wie leicht oder schwer ein Nahrungsmittel zu verdauen ist, wann wir es essen (tagsüber oder nachts) oder ob wir viele kleine oder wenige große Mahlzeiten zu uns nehmen.

Der Organismus schaut nicht erst aufs Kalorien-Etikett

Denn unser Körper reagiert mit eigenen Sensoren auf das, was er bekommt und schaut nicht erst auf ein mitgeliefertes (Kalorien)-Etikett.

Und was heißt das für unsere tägliche Ernährung? Das Kalorienzählen – ohnehin nur von wenigen praktiziert, weil es doch recht aufwändig ist – tritt in den Hintergrund.

Die Blutzuckerkurve möglichst flach halten

Wichtig wird die Wahl der richtigen Essensbestandteile, die die Blutzuckerkurve möglichst flach halten. Das lenkt den Blick nicht nur auf gesunde Nahrungsmittel, sondern lässt (wenn es gut läuft) auch noch überflüssige Pfunde purzeln.

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