Haarausfall bei Frauen: Den Ursachen auf der Spur

Mit Haarwurzeluntersuchung und Haarmineralanalyse

Haarausfall ist für viele Frauen ziemlich nervenaufreibend. Besonders wenn nicht bekannt ist, was die Ursache des Haarausfalls ist. Wird die Zahl der Haare, die in Kamm oder Bürste hängenbleiben, nicht kleiner, werden in Gedanken schnell schon mal die schlimmsten Horrorszenarien durchgespielt. Da wird dann alles versucht, was den Haarausfall stoppen soll. Entsprechend breitgefächert ist das Hilfsangebot von Kosmetik- und Pharmafirmen. Doch was wirkt überhaupt?

 Bis zum vierten Lebensjahrzehnt müssen sich die meisten Frauen keine Sorgen um ihre Haare machen – 60 bis 100 dürfen täglich ausfallen. Sind es über mehrere Tage wesentlich mehr, kann eine Haarwurzeluntersuchung (Trichogramm) sinnvoll sein: Mittels Mikroskop werden die Haarwurzeln näher untersucht. Manchmal ahnen die betroffenen Frauen aber auch den Grund: Bestimmte Medikamente aber auch viel Stress können zu Haarverlust führen.

Haarmineralanalysen: Analysewerte schwanken stark

Einige Analyseinstitute bieten Haarmineralanalysen an. Mit diesem Verfahren lassen sich zwar Schwermetallbelastungen und Drogenkonsum nachweisen. Doch die Frage, ob dem Körper und damit den Haaren Mineralien oder Spurenelemente fehlen, lässt sich nicht sicher beantworten.

Bei Tests von Stiftung Warentest konnte gezeigt werden, dass allein schon die Analysewerte für eine einzige Person von Labor zu Labor stark schwanken. Sinnvolle Schlussfolgerungen sind deshalb meist nicht möglich.

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