Heuschnupfen: Akupunktur hilft

90 Prozent Besserung mit Traditioneller Chinesischer Therapie

Akupunktur wirkt sicher und dauerhaft bei vielen Beschwerden. Knie- und Lendenwirbelschmerzen gehören dazu, aber auch – und das ist weit weniger bekannt – Heuschnupfen und andere allergische Atem­wegserkrankungen (zum Beispiel Asthma). Schon eine große Studie der Techniker Krankenkasse hatte ergeben: Neun von zehn Allergikern ging es auch sechs Monate nach einer Akupunktur- Behandlung deutlich besser.

In der westlichen Medizin stehen die Allergie auslösenden Stoffe (die sich auf der Pollenoberfläche befinden) im Vordergrund. Hier wird versucht, den Körper mittels Desensibilisierung an die Allergene zu gewöhnen.

TCM: Geschwächte innere Organe müssen gestärkt werden

In der Traditionellen Chinesischen Therapie (TCM) sind es hingegen geschwächte innere Organe (Milz, Bauchspeicheldrüse), die gestärkt werden müssen. Neben der Akupunktur steht begleitend eine TCM-Ernährung im Mittelpunkt. „Süßes sollte strikt gemieden werden. Das Essen sollte sehr gut gekaut werden“, sagt Dr. Gabriel Stux vom Akupunktur Centrum in Düsseldorf.

Und er empfiehlt weiter: „Man sollte sich viel Zeit zum Essen nehmen und das Essen genießen. Kalte und ‘feuchte’ Nahrungs­mittel wie Gurken, Melonen, rohe Mohrrüben sollte man meiden. Schwer verdauliche Lebensmittel und fette Speisen verschlimmern die Beschwerden.“ Warme Nahrung bereits morgens (z. B. Hühnersuppe oder Gemüsebrühe) sei nützlich und könne zu einer schnellen Besserung beitragen.

Medikamente können deutlich reduziert werden

Mittels TCM, so seine Er­fahrung, sei es selbst bei chronischem Verlauf und bestehenden Lungen­verän­derungen möglich, die Ein­nahme von Medikamen­ten deutlich zu reduzieren.

Bei „normalem“ Heu­schnupfen muss man mit 8 bis 12 Akupunkturan­wendungen rechnen. Dauer: ca. 6 bis 8 Wochen.

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