Hintergrundwissen: Was ist der Glykämische Index (GI)?

 Der Glykämische Index ist ein Maß für die Blutzuckererhöhung, die durch kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel ausgelöst wird. Je höher er ist, desto größer ist die Insulinausschüttung und desto stärker wird die Fettverbrennung gebremst.

Nahrungsmittel mit einem hohen Glykämischen Index sind Kartoffeln, Nudeln, weißer Reis, Süßigkeiten, Backwaren u.a.
 

Nahrungsmittel mit niedrigem Glykämischen Index (Glyx-Wert) sind u.a. Gemüse und Salate, Bohnen, Nüsse und Samen. Fisch, Fleisch, Käse und Öl enthalten keine oder fast keine Kohlenhydrate.

Obst kann je nach Zuckergehalt einen hohen bzw. niedrigen Glykämischen Index aufweisen: Äpfel haben einen niedrigen, getrocknete Datteln, Bananen oder Erdbeeren aus der Konservendose einen hohen Glyx-Wert.

Folgender Grundsatz gilt fast immer: Je stärker die (industrielle) Verarbeitung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels ist, desto stärker steigt der Blutzuckerspiegel. Ballaststoffe hingegen wirken sich mäßigend auf die Steigerung des Blutzuckerspiegels aus. Das erklärt zum Beispiel den Vorteil von Vollkornbrot oder Knäckebrot gegenüber Weißbrot.

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