Natürlich die Abwehrkräfte steigern: Mit den richtigen Vitaminen und Mineralien

Jeder weiß es: Mit einem gestärkten Immunsystem kommt man besser durch die kalte Jahreszeit. Doch wie werden die eigenen Abwehrkräfte auf natürliche Weise in Höchstform gebracht? Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen etliche Verfahren vor, darunter auch viele weniger bekannte. Unser Tipp: Am besten, Sie kombinieren mehrere Immunschutz-Vorschläge zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Abwehrkräfte steigern: Gesunde Ernährung mit Vitaminen und Mineralien

Eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung ist immer noch die beste Grundlage für ein intaktes Immunsystem. Wer ein breites Spektrum an (verträglichen) Obst- und Gemüsesorten isst (roh oder gekocht), macht nichts falsch. Auch püriert oder entsaftet kann man sich die notwendigen Nahrungsbausteine sichern. Sinnvoll ist es, auf saisonales, heimisches Gemüse und Obst zurückzugreifen (enthalten meist weniger Schadstoffe – oder gleich Bioware nehmen).

Kleine Wissensfrage: Wo steckt viel die Abwehrkräfte stärkendes Vitamin C drin? In Südfrüchten? Falsch! Hier einige Werte (immer pro 100 Gramm Obst oder Gemüse): Sanddornbeeren-Fruchtsaft: 280 mg (mg = Milligramm), Schwarze Johannisbeeren: 160 mg, Gemüsepaprika (frisch): 140 mg, Meerrettich (frisch): 115 mg, Broccoli (frisch): 115 mg (gegart: 61 mg), Rosenkohl (frisch): 112 mg (gegart: 47 mg).

Dagegen sehen Mandarinen und Clementinen mit jeweils 30 mg, Apfelsinen mit 50 mg oder Ananas mit 19 mg ziemlich blass aus. Wer bestimmte Lebensmittel meidet, sei es aus Prinzip oder weil eine Unverträglichkeit oder Allergie vorliegt – z. B. kein Fleisch, kein Fisch, keine Milchprodukte oder kein „Grünzeug“ auf den Tisch darf – sollte nach Ersatzlebensmitteln mit einem ähnlichen Vitamin- oder Mineralstoffspektrum suchen. Und zur richtigen Ernährung gehört auch richtiges Trinken. Flüssigkeitsverlust z. B. durch (häufig viel zu trockene) Heizungsluft muss ausgeglichen werden. Denn gut befeuchtete Schleimhäute sind ein wichtiger Schutzschild beim Kampf gegen Infektionskrankheiten.

Vitaminpräparate: In den meisten Fällen ziemlich überflüssig

Damit die Abwehrkräfte gut funktionieren und Viren aber auch Pilze und Bakterien in Schach gehalten werden, sind bestimmte Mineralien und Vitamine besonders notwendig. Eisen, Zink und Selen befeuern die Immunzellen, die wie die Vitamine A, C, E und B6 zu den Schlüsselsubstanzen für die Abwehrzellen gehören. Fakt ist: Im Bevölkerungsdurchschnitt ist die Versorgung gut. Doch der Blick auf die genauen Zahlen enthüllt: Laut aktueller Verzehrsstudie erreichen zum Beispiel 21 % der Frauen und 32 % der Männer die empfohlene tägliche Zufuhr von Zink nicht (kommt in Fleisch und Milch vor).

Ähnlich ist die Tendenz bei der Eisenversorgung: Trotz der Allgegenwart von Fleisch und Wurst, die zu den Hauptquellen von Eisen gehören, erreichen 58 % der Frauen (insbesondere junge Frauen) und 14 % der Männer die offiziellen Referenzwerte nicht. Mangelversorgung gibt es auch bei den Vitaminen.

Besonders schlecht ist laut Verzehrsstudie die Versorgung mit Vitamin E: 49 % der Frauen und 48 % der Männer erreichen die empfohlene tägliche Zufuhr nicht. Der Griff zu Vitamin- und Mineralstoffpräparaten kann dann durchaus empfehlenswert sein. → weiter mit Seite 2

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