So entgiften Sie Ihren Körper

Eine Entgiftung steigert die Selbstheilungskräfte

 Es gibt Stichworte, die spielen in der täglichen schulmedizinischen Praxis keine allzu große Rolle. „Entgiftung“ oder auf Neu-Deutsch „Detoxikation“ gehört dazu. Mediziner aus dem Umfeld der Naturheilkunde hingegen halten bei vielen Krankheiten und Beschwerden (z. B. Allergien, Hauterkrankungen, Asthma oder Rheuma) eine Stärkung der Entgiftungsfähigkeit des Körpers für notwendig. Ohne Entgiftung sei alles medizinische Handeln nur ein Kurieren an Symptomen.

Sich entgiften zu können, macht den menschlichen Organismus überlebensfähig. Jede einzelne Zelle besitzt diese Fähigkeit. Die Entgiftungsleistung lässt zwar mit zunehmendem Alter nach. Doch dieser Rückgang kann verlangsamt werden, wenn wichtige Entgiftungsorgane wie z. B. Leber und Nieren in ihrer Funktionsfähigkeit gestärkt werden. Davon profitiert dann auch der Gesamtorganismus.

Umstellung der Ernährung stärkt die Entgiftungsfähigkeit

Die Entgiftungsfähigkeit des Körpers wird zum Beispiel durch Fasten gestärkt. Auch die Umstellung der Ernährung auf überwiegend basenreiche Kost entsäuert („entschlackt“) den Organismus und stärkt seine Entgiftungsfähigkeit.

In der Naturheilkunde hat man diese Zusammenhänge schon lange erkannt. Dort wird auch viel stärker berücksichtigt, dass die uns umgebenden „normalen“ Schadstoffe z. B. aus der Luft (Abgase) und der Nahrung (z. B. Pestizidrückstände) auch als tieferliegende Ursachen für Krankheiten infrage kommen, wenn der Körper es nicht mehr schafft, sich aller (schleichend wirksamen) Gifte zu entledigen. Eine gesunde Wohngegend und Biokost ist dann die langfristig richtige Antwort.

Studie zeigt: Auch Übergewicht kann durch Umweltchemikalien bedingt sein

Wie weit die Folgen von Umweltgiften gehen können, zeigt eine aktuelle japanische Studie: Auch Übergewicht kann ursächlich durch Umweltchemikalien bedingt sein. Die beiden Wissenschaftler Taisen Iguchi und Yoshinao Katsu fanden heraus, dass die in vielen Gewässern nachweisbare Chemikalie Tributylzinn (TBT) – ein Antischimmelmittel für Schiffsrümpfe – das Wachstum von Fettzellen stimulieren kann. Die Chemikalie greift in den Zellstoffwechsel ein und bringt ihn durcheinander.

Auch andere Chemikalien bringen den Zellstoffwechsel durcheinander

Auch von anderen Umweltchemikalien ist bekannt, dass sie schon in kleinsten Mengen starke biologische Effekte haben. Die beiden Japaner halten es deshalb durchaus für plausibel, dass die seit einigen Jahren weltweit grassierende Übergewichtsepidemie auch auf TBT und andere Chemikalien zurückgeführt werden kann.

Kräuter steigern die Entgiftungsfähigkeit des Organismus

Die Entgiftungsfähigkeit des Organismus lässt sich nicht zuletzt durch eine Vielzahl von Kräutern steigern, die als Tee zubereitet getrunken werden können:

  • Ganz oben steht der Löwenzahn, der mit seinen Wurzelwirkstoffen die Kraft besitzt, den Stoffwechsel und das ganze Drüsensystem anzuregen. Insbesondere Leber und Galle werden aktiviert.
  • Weitere wichtige Kräuter und ihre Wirkungen sind: Birkenblätter – entwässernd und nierenanregend und Brennnesselblätter – entschlackend.
  • Damit auch auf Zellebene die Entgiftungsmechanismen gut ablaufen, ist eine vitaminreiche Ernährung notwendig; denn nur Nahrungsmittel, die reich an Antioxidantien sind, verhindern eine vorzeitige Zellalterung.
  • Auch von der homöopathischen Medizin werden Entgiftungstherapien angeboten. Folgende Einzelmittel finden häufig Anwendung: Nux vomica D8 und Sulfur D12; als Universalmittel gilt Arsenicam album D12.

    Von Heel kommt ein Entgiftungsset mit mehreren homöopathischen Komplexmitteln für eine Entgiftungskur. Es sollen die Ausscheidungsorgane stimuliert und der Lymphfluss angeregt werden. Ein ähnliches Produkt („Antitox“) gibt es auch von Phönix.

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