Walken, Joggen oder Laufen: So kaufen Sie die richtigen Schuhe

 Das A und O beim Walken, Joggen oder Laufen sind die richtigen Schuhe. Vergessen Sie Tennis- oder Turnschuhe. Um einen speziellen Laufschuh, der den Fuß dämpft und stabilisiert, kommen Sie nicht herum.

  • Zu allererst sollte ein Laufschuh stabil sein, gerade dann, wenn Sie kräftig gebaut sind. Leichten Schuhen fehlt es manchmal an der notwendigen Stabilität.
  • An der Ferse sollte der Schuh leicht abgeschrägt sein. Beim Walking erleichtert das das Aufsetzen und macht das Abrollen flüssiger.
  • Kaufen Sie die Schuhe lieber etwas zu groß (eine Nummer), damit die Zehen beim Laufen nicht anstoßen.
  • Wer nach zwei bis drei Wochen merkt, dass er es mit dem Joggen oder Laufen Ernst meint, sollte sich ein zweites Paar Schuhe anschaffen. So kann ein Paar immer gut trocknen. Und weil jeder Schuh anders gebaut ist, werden Gelenke und Sehnen je nach Schuh unterschiedlich gefordert. Das beugt einseitigen Belastungen vor. Denn trotz aller Versprechen der Industrie: Den Idealschuh gibt es nicht. Denn nicht nur die Moden auch die Theorien, wie ein Laufschuh gebaut sein muss, ändern sich (wenn auch nicht so schnell wie die Schuhmodelle).

Lassen Sie eine Videoanalyse Ihrer Füße beim Laufen erstellen

  • Bis heute wird in Fachkreisen diskutiert, wie stark gedämpft ein Schuh sein sollte. Ein zu weicher Schuh bringt den Fuß in eine instabile Position. Und zu hart ist auch nicht gut. Laufexperten empfehlen deshalb die goldene Mitte.
  • Um auszuschließen, dass Sie eine Fußfehlstellung haben, lassen Sie in einem Fachgeschäft eine Videoanalyse Ihrer Füße beim Laufen erstellen. Sie haben die einmalige Gelegenheit, sich beim Laufen zu beobachten. Der Fachverkäufer kann Ihnen dann den passenden Schuh aussuchen. Viele haben einen sogenannten Knickfuß nach innen (Überpronation). Mit fußgerechtem Schuhwerk beugen Sie nicht nur Verletzungen vor, sondern verhindern auch Schmerzen, zum Beispiel in den Knien, die häufig erst nach Wochen auftreten.
  • Noch ein paar Tipps zur Bekleidung. Direkt auf der Haut sollten Sie nichts aus Baumwolle tragen. Denn Baumwolle speichert Nässe leider hervorragend. Spezielle Sportwäsche aus atmungsaktiven Textilien sind hier wesentlich geeigneter. Auch der Kauf eines Sport-BHs kann sich je nach körperlicher Konstitution empfehlen.

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