Warum Mücken uns so lieben

Was Menschen für Mücken so anziehend macht, ist trotz aller Forschungsbemühungen bis heute nicht so recht klar.

Als beste Erklärung gilt immer noch der Hinweis auf die Mischung aus Schweiß, Milchsäure, Kohlendioxid, Fettsäuren und Hautwärme, die uns umgibt. Aus Erfahrung weiß man aber auch: Manche Menschen ziehen Mücken fast schon magisch an, wohingegen andere Mückenstiche nur vom Hörensagen kennen. Auch die sommerlichen Plagegeister haben eben ihre Vorlieben.

Welche Substanz sorgt eigentlich für den Schmerz an der Einstichstelle?

Mit dem Stich der Weibchen – nur sie können bekanntlich unangenehm werden, weil sie das Protein aus dem Blut für die Reifung ihrer Eier brauchen – gelangt ein eiweißhaltiges
Speichelsekret in die Haut, das das Blut vor dem Gerinnen bewahrt. Denn nur so kann das Opfer angezapft werden.

Gegen diese Flüssigkeit wehrt sich der Körper und schüttet Abwehrstoffe aus, die Histamine. Die widerum lösen den Juckreiz aus.

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